Informationen für Patienten von A-Z
Ärzte, Medikamente und Behandlungen
Der Stationsarzt, der Oberarzt und der leitende Arzt/Chefarzt, sie alle drei sind für Ihre Genesung verantwortlich. Der Stationsarzt ist unmittelbar für Ihre Behandlung verantwortlich. Er richtet sich nach dem Behandlungsplan, den er in Abstimmung mit dem leitenden Arzt/Chefarzt der Abteilung für Sie aufgestellt hat. Bitte besprechen Sie Ihre Sorgen zunächst mit dem Stationsarzt und richten Sie sich genau nach dem vereinbarten Behandlungsplan. Besprechen Sie mit dem Stationsarzt, ob und welche vom Hausarzt bereits verschriebenen Medikamente, die Sie mitgebracht haben, weiter genommen werden dürfen. Grundsätzlich dürfen Sie im Interesse Ihrer Genesung keine anderen als die hier verordneten Medikamente zu sich nehmen. Der Arzt kann den Erfolg Ihrer Behandlung nicht garantieren. Für Ihre Genesung bedarf es zusätzlich zur medizinischen Betreuung der natürlichen Heilkraft von Seele und Körper und oft auch Ihrer Mitarbeit. Wenn möglich, wird Ihr Stationsarzt notwendige Behandlungsmaßnahmen, insbesondere diagnostische und operative Eingriffe, mit Ihnen besprechen. Er wird Sie, wenn dies nicht möglich ist, Ihre nächsten Angehörigen, formell um Ihr Einverständnis (durch Unterschrift) zu derartigen notwendigen Maßnahmen bitten. Bitte lassen Sie sich vom Arzt ausführlich über die Notwendigkeit und das Risiko geplanter Eingriffe aufklären, bevor Sie Ihre schriftliche Zustimmung erteilen.
Audiothek
In unserem Hause gibt es nicht nur einen hauseigenen Fernsehkanal, sondern auch ein Angebot für die Ohren: CD-Player, Walkman und eine große Zahl von CDs aus dem Bereich der klassischen und volkstümlichen Musik und Hörkassetten mit gesprochener Literatur können gratis ausgeliehen werden. Die Musik bietet Ihnen die Möglichkeit zu kleinen individuellen Fluchten aus der Krankenhausatmosphäre.
Natürlich kann eine Musikkassette die Musiktherapie, also die persönliche Begegnung mit unseren Musiktherapeuten mit dem Ziel, heilende Prozesse mit dem Medium der Musik in Gang zu setzen, nicht ersetzen. Aber wer sich zurückziehen und wenigstens für eine Weile gedanklich dem Krankenhaus entfliehen möchte, nimmt dieses Angebot gerne an.
Aufnahme und Kostenfragen
Bei Ihrer Aufnahme müssen wir Sie oder Ihre Angehörigen um einige Auskünfte bitten. Ihre persönlichen Daten werden für Ihre medizinische Versorgung und für die Abrechnung der Behandlungskosten benötigt. Ihre persönlichen Angaben unterliegen selbstverständlich dem Datenschutz und alle Mitarbeiter sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Wir müssen darauf aufmerksam machen, dass in unserem Hause ein Patient so lange als Selbstzahler gilt, wie das Versicherungsverhältnis bei einem Sozialversicherungsträger, z.B. Berufsgenossenschaft oder Krankenkasse unklar ist bzw. keine Kostenübernahmeerklärung eines Sozialhilfeträgers, einer Versorgungsbehörde im Sinne des Bundesversorgungsgesetzes oder eines Trägers der Heilfürsorge vorliegt. Entspricht die Kostenübernahmeerklärung nicht dem Behandlungskostentarif des Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhauses Hamburg, wird sie nur als Kostenzuschusserklärung angenommen; in diesem Fall hat der Patient den jeweiligen Restbetrag zu zahlen.
Im Anschluss an die Aufnahme wird Ihnen eine Mappe mit Informationsmaterial ausgehändigt. In diesen Unterlagen finden Sie den für Sie zutreffenden Behandlungskostentarif und die Hausordnung.
Banking
In der Eingangshalle steht unseren Patienten, Besuchern und Gästen ein Geldausgabeautomat der Volksbank Stormarn zur Verfügung. In der Kasse besteht die Möglichkeit des bargeldlosen Zahlungsverkehrs, so dass Sie keine größeren Geldbeträge mit sich führen müssen, um z.B. Ihren Anteil am Pflegesatz zahlen zu können.
Berufshilfe und Krankenhaussozialdienst
Wenn Sie Rat und Hilfe in sozialen oder wirtschaftlichen Fragen benötigen, wenden Sie sich bitte an den Sozialdienst im Krankenhaus. Sollten Sie nicht aufstehen können oder dürfen, kommt ein Mitarbeiter des Sozialdienstes zu Ihnen.
Telefonische Vereinbarung täglich unter 040 73 06-1371.

BUKH Stammhaus mit Aussenanlagen
Besucher und Besuchszeiten
Besucher sind in unserem Hause grundsätzlich gern gesehene Gäste. Wir freuen uns, dass Sie mit Ihrer Familie oder mit Freunden und Bekannten in Verbindung bleiben können. Zu viele Besucher und zu häufige Besuche, insbesondere abends und außerhalb der offiziellen Besuchszeiten, können aber belastend werden für Sie selbst oder Ihre Mitpatienten/innen. Darum bitten wir Sie und alle Beteiligten, auf einander Rücksicht zu nehmen und nebenstehende Zeiten einzuhalten.
In begründeten Ausnahmefällen kann unter Zustimmung des behandelnden Arztes bzw. der Stationsleitung von dieser Regelung abgewichen werden. In diesen Ausnahmefällen müssen die Besucher aber das Haus spätestens um 21:00 Uhr verlassen. Bettlägerige Patienten/innen können ihren Besuch in den Krankenzimmern empfangen. Alle anderen Patienten/innen werden gebeten, ihren Besuch in der Besucherhalle zu empfangen. Für die Intensivstationen und für das Querschnittgelähmten-Zentrum gelten Sonderregelungen.
Bettruhe
Ab 22 Uhr herrscht Bettruhe.
Cafeteria und Kiosk
In der Eingangshalle finden Sie einen Kiosk und eine Cafeteria. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass in unserem Hause keine alkoholischen Getränke verkauft werden. Cafeteria und Kiosk haben von montags bis freitags von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr und an den Wochenenden von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.
Elektrogeräte
Das Aufstellen und Benutzen eigener Elektrogeräte mit Ausnahme von Kleingeräten für die Körperpflege ist nicht gestattet.
Entlassung
Sie werden aus unserem Krankenhaus entlassen, sobald Sie nach dem Urteil des/r behandelnden Arztes/Ärztin nicht mehr der stationären Krankenhausbehandlung bedürfen. Die weitere ambulante Behandlung kann in unserem Hause bzw. in dem von uns eingerichteten Reha-Zentrum City Hamburg durchgeführt werden. Wenn Sie noch nicht wissen, wie es nachher zu Hause im Alltag weitergehen soll, sprechen Sie mit der Berufshilfe/Krankenhaussozialdienst. Die Mitarbeiter Ihrer Station vermitteln Ihnen gerne dieses Gespräch. Geben Sie bitte im Fall der Entlassung die Ihnen zur Verfügung gestellten Dinge (z.B. Wäschestücke, Telefon, Bücher usw.) in ordnungsgemäßem Zustand zurück und vergessen Sie bitte nicht, Ihre gegebenenfalls in der Kasse hinterlegten Wertgegenstände wieder in Empfang zu nehmen. Wenn Sie entgegen dem ärztlichen Rat Ihre Entlassung ausdrücklich wünschen oder ohne Zustimmung des/r behandelnden Arztes/Ärztin das Krankenhaus verlassen, haftet das Krankenhaus nicht für eventuell entstehende Folgen.
Fernsehen
Alle unsere Patientenzimmer sind mit Fernsehgeräten ausgestattet. Die Fernsehgeräte stehen unseren Patienten unentgeltlich zur Verfügung.
Filmaufnahmen usw.
Film-, Fernseh-, Ton-, Video- und Fotoaufnahmen, die zur Veröffentlichung bestimmt sind, bedürfen der Erlaubnis.
Friseur
Der Friseursalon befindet sich im Erdgeschoss des Bettenhauses. Ein Friseur kommt auch auf Wunsch an das Krankenbett. Unser Pflegepersonal übernimmt gerne die Vermittlung.
Fundsachen
Fundsachen sind umgehend im „Fundbüro“ (Betriebs-/Bürogebäude III. Stock, Verwaltung) abzugeben. Fundsachen werden bis zu 6 Monate aufgehoben.
Hausordnung
Helferkreis
In enger Zusammenarbeit mit der Krankenhausseelsorge unterstützen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unsere Patienten im Klinikalltag. Durch Vorlesen, Begleitung bei Spaziergängen, Erledigung von Besorgungen und dergleichen mehr bieten sie den Patienten Hilfestellung, Anregungen und Abwechslung an.
Den Kontakt zu den ehrenamtlichen Helfern können Patienten und ihre Angehörigen über die Gesundheits- und Krankenpfleger/innen der jeweiligen Stationen herstellen.
Internet
Sie können auch in Ihrem Patientenzimmer einen Internetzugang erhalten. Nähere Auskünfte hierzu geben Ihnen die Mitarbeiter des Informationsstandes.

Die Aussenanlagen des BUKH sind aufwändig gestaltet
Kleidung
Wir begrüßen es, wenn Ihre Genesung so weit fortgeschritten ist, dass Sie nicht mehr an das Bett gebunden sind. Denken Sie aber bitte im Interesse Ihrer weiteren Genesung daran, dass allein der Arzt oder die Ärztin den Zeitpunkt dafür bestimmt. Bei Spaziergängen durch das Krankenhaus oder außerhalb des Hauses sollten Sie vollständige Kleidung tragen. Morgenrock oder Bademantel passen besser zur Zimmeratmosphäre. Seien Sie bitte, sofern es Ihre Behandlungszeiten zulassen, während der Visiten und der Mahlzeiten in Ihrem Zimmer anwesend.
Konsiliardienste
Das Berufsgenossenschaftliche Unfallkrankenhaus Hamburg arbeitet mit verschiedenen Ärzten und Kliniken vertrauensvoll zusammen.
- Dr. Dierk Abele, Gynäkologe
- Jörg Altrogge, Augenarzt
- Prof. Dr. Karl H. Bohuslavizki, Dr. Christian Bleckmann, Nuklearmedizin
- Röntgenpraxis Conradia Dr. U. Bouchard, Dr. G. Vahldiek u. a.
- Dr. Wolfram Dammann, Zahnarzt
- Prof. Dr. Sebastian Debus, AK Harburg, Chirurg
- Prof. Dr. G. Delling, Pathologe
- Prof. Dr. Albrecht Eggert, Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift, Chirurg
- Prof. Dr. Walter Gross-Fengels, AK Harburg, Radiologie
- Dres. Sabine Gust und Wolfgang Auffermann, Hanserad, Röntgenärzte
- Institut für Hygiene und Umwelt der FHH
- Dr. Kramer und Kollegen, LADR GmbH, Laborärzte
- Prof. Dr. Bernhard Leisner, AK St. Georg, Nuklearmedizin
- Kim Lieschke, HNO-Arzt
- Dr. Christian Pohl, Hautarzt
- Prof. Dr. Marco Sailer, Bethesda – Allgemeines Krankenhaus gGmbH Bergedorf, Chirurg
- Dr. Gunter Schimmel, Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift, Gefäßchirurgie
- Lutz Schmidt, Zentralinstitut für Transfusionswesen
- Prof. Dr. Tammo v. Schrenck, Bethesda – Allgemeines Krankenhaus gGmbH Bergedorf, Internist
- Röntgenpraxis Speersort, Dres. R. Rückner, R. Rieser u. a.
Kostentarife
Krankenhausseelsorge
Wenn Sie den Besuch einer Seelsorgerin oder eines Seelsorgers wünschen, informieren Sie bitte Ihre Station. In der Krankenhausseelsorge sind Mitarbeiter/innen tätig, die Zeit für Sie haben, um mit Ihnen über alles zu sprechen, worüber Sie sich Gedanken und Sorgen machen. Beachten Sie bitte auch die Hinweistafeln auf Ihrer Station.
Falls Sie telefonische Auskünfte wünschen, wenden Sie sich bitte an:
Querschnittgelähmten-Zentrum
Michael Brems
Tel.: 040 73 06-1676
Stammhaus
Fr. Dr. Christina Urban
Tel.: 040 73 06-1677
Nichtraucherschutz
Auf dem Gelände des Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhauses Hamburg ist das Rauchen verboten, ausgenommen in der Eingangshalle – neben der Eingangstür – und für die Patienten des Querschnittgelähmten-Zentrums – ebenfalls in der dortigen Eingangshalle – sind Raucherräume vorhanden. Auf dem Krankenhausgelände sind Raucherzonen eingerichtet, die ausgeschildert sind.
Parken
Parkplätze stehen links und rechts neben der Einfahrt zum Krankenhaus zur Verfügung (eine Stunde kostenfrei, ab 2. Stunde gebührenpflichtig). Es gelten, wie auch auf dem Krankenhausbetriebsgelände, die Vorschriften der StVO. Das Befahren des Krankenhausbetriebsgeländes ist grundsätzlich nicht gestattet. Wir machen vorsorglich darauf aufmerksam, dass das Parken auf eigene Gefahr geschieht und etwaige Schadensersatzansprüche gegen das Unfallkrankenhaus nicht geltend gemacht werden können. Für querschnittgelähmte Patienten stehen vor dem Querschnittgelähmten-Zentrum gesonderte Parkplätze zur Verfügung.
Patientenbibliothek
Wenn Sie sich mit einem Buch die Zeit im Krankenhaus verkürzen möchten, erwartet Sie eine kleine, aber gut sortierte Patientenbibliothek. Die Patientenbibliothek finden Sie direkt neben dem Friseur im Erdgeschoss unseres Bettenhauses in der Nähe der Eingangshalle.
Öffnungszeiten:
Montag und Mittwoch 8:00 Uhr bis 10:00 Uhr
Dienstag und Donnerstag 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Patientenfürsprecher(innen)
Psychologen
In unserem Krankenhaus stehen Ihnen für die mit dem Unfall (bzw. der Krankheit) zusammenhängenden seelischen Belastungen und Folgeprobleme sowie bei chronischen Schmerzzuständen unsere Psychologen/innen zur Verfügung, die Ihnen Unterstützung und Begleitung bei dem oft schwierigen Prozess der Krankheitsverarbeitung anbieten können.
Neurotraumatologisches Zentrum:
Fr. Petzmeyer: Tel.: 040 73 06-2781
Fr. Engelmann: Tel.: 040 73 06-1771
Fr. Hein-Damdounis: Tel.: 040 73 06-3779
Hr. Gottschalg: Tel.: 040 73 06-2763
Querschnittgelähmtenzentrum:
Hr. Kock: Tel.: 040 73 06-2678
Fr. Kues: Tel.: 040 73 06-3634
Fr. Neikes: Tel.: 040 73 06-3679
Abt. für Dermatologie:
Fr. Kleinschmidt: Tel.: 040 73 06-3278
Zentrum für Rehabilitative Medizin Hamburg (ZRH):
Hr. S. Rung: Tel.: 040 73 06-3458
Rauchen, Alkohol und Drogen
Rauchen und Alkohol können den Heilungsprozess empfindlich stören. Insbesondere verstärkt oder vernichtet Alkohol die Wirkung von Medikamenten und macht deshalb eine gezielte Therapie unmöglich. In unserem Hause sind daher das Aufbewahren alkoholischer Getränke und der Genuss von Alkohol grundsätzlich nicht gestattet. Sobald Patientinnen oder Patienten beim Konsum von Alkohol oder im angetrunkenen Zustand angetroffen werden, müssen wir zur Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung disziplinarische Maßnahmen ergreifen, die für Sie nachteilige Auswirkungen auf das Heilverfahren (sofortige Entlassung aus dem Krankenhaus) und auf die Geldleistungen der Berufsgenossenschaften oder anderer Kostenträger zur Folge haben können.
Die Krankenhausverwaltung ist berechtigt, in den Patientenzimmern Überprüfungen vorzunehmen sowie aufgefundene alkoholische Getränke einzuziehen und bis zur Entlassung zu verwahren.
Rauchen stört den Heilungsverlauf empfindlich. Beim Rauchen besteht größere Komplikationsgefahr. Das Rauchen in den Krankenzimmern und in den Therapiebereichen ist auch mit Rücksicht auf Ihre Mitpatientinnen und -patienten und die Brandgefahr untersagt.
Sauberkeit
Die Sauberkeit ist uns in unserem Haus besonders wichtig. Wir bitten Sie daher, Zimmer, Flure, Toiletten und Außenanlagen nicht durch Papier, Flaschen, Zigarettenkippen und sonstige Abfälle zu verunreinigen. Benutzen Sie bitte die dafür vorgesehenen Abfallbehälter.
Schwestern-Rufanlage
Unsere zentrale Schwestern-Rufanlage ist rund um die Uhr mit examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger/innen besetzt. Sie ist eine spezielle Abteilung des Pflegedienstes in unserem Hause. Sie ist für die Kommunikation und Information im Pflegedienst zuständig und dient Ihnen jederzeit sofort als direkter Ansprechpartner. Die zentrale Schwestern-Rufanlage koordiniert fachgerecht zwischen verschiedenen Stationen und Abteilungen und hilft rasch bei stationsübergreifenden Recherchen.
Wir nehmen Ihre Sorgen ernst
Wo viele Menschen unter einem Dach zusammen sind, sind Konflikte und Meinungsverschiedenheiten nicht auszuschließen. Auch das Krankenhaus macht da keine Ausnahme. Es wäre nicht fair, wenn wir behaupten würden: Beschwerden gibt es bei uns nicht. Vielleicht denken unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Ärzte, Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, manchmal nicht daran, dass Sie vielleicht zum ersten Male in einem Krankenhaus liegen oder dass Sie vieles um Sie herum beim besten Willen nicht gleich verstehen können und dass Sie deshalb zu Recht manchmal ernsthaft besorgt sind. Das aber wollen wir vermeiden. Wir möchten Ihnen Mut machen, offen mit uns zu sprechen, wenn Sie der Meinung sind, wir seien zu eilig, zu ungeduldig, oder, oder, oder… Unstimmigkeiten werden sich in aller Regel schnell bereinigen lassen, wenn Sie das offene Gespräch mit uns suchen und Ihren möglicherweise durchaus berechtigten Ärger nicht in sich hineinfressen. Sie haben ein Recht und einen Anspruch darauf, dass man Ihre Sorgen ernst nimmt. Wenn Sie aber meinen, dies sei nicht der Fall, dann wenden Sie sich bitte an die Stationsleitung, an die Pflegedienstleitung oder den Ärztlichen Direktor oder auch an die Krankenhausverwaltung, auch können Sie sich des Kummerkasten in der Eingangshalle bedienen. Drüber hinaus stehen Ihnen unsere Patientenfürsprecherinnen zur Verfügung. Auch uns liegt daran, dass wir zufriedene Patienten/innen haben und dass Konflikte aus der Welt geräumt werden.
Telefax
Sollten Sie während Ihres Aufenthaltes ein Fax absenden wollen, steht Ihnen am Informationsstand in der Eingangshalle ein Faxgerät zur Verfügung. Die Abrechnung erfolgt problemlos über die Telefon-Pin-Karte.
Telefon
Zum Telefonieren stehen Ihnen an einigen Stellen in unserem Hause öffentliche Fernsprechgeräte zur Verfügung.
Außerdem können Ihnen Zimmertelefone (Eigentum der Firma Siemens) gegen Gebühr zur Verfügung gestellt werden. Die Zimmertelefone sowie Bedienungshinweise und Pin-Card erhalten Sie am Informationsstand in der Eingangshalle. Der Informationsstand ist montags bis freitags von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr und am Wochenende von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Standort des Automaten für das Aufladen der Pin-Card bzw. Auszahlen des Guthabens und Pfandgebühr befindet sich im Erdgeschoss vor der Zentralen Aufnahme im Haupthaus. Die wichtigsten Telefonnummern im BUK-Hamburg wurden für Sie gebührenfrei freigeschaltet.
Tiere
Tiere dürfen grundsätzlich nicht in die Klinikgebäude mitgebracht werden; im Außenbereich gilt Leinenzwang.
Verbot von Sammlungen und sonstigen Betätigungen
Kommerzielle Werbung, Hausieren, Betteln, wirtschaftliche Betätigungen, Werben oder Sammeln für parteipolitische oder weltanschauliche Ziele sind auf dem Krankenhausgelände untersagt.
Verlassen des Krankenhausgeländes
Das Verlassen des Krankenhausgeländes ohne Genehmigung ist untersagt.

Unsere Küche sorgt für Ihr Wohl
Verpflegung
Neben der ärztlichen Versorgung und pflegerischen Betreuung ist die richtige Ernährung eine entscheidende Voraussetzung für den Erfolg Ihrer Heilbehandlung. Verordnet Ihnen der Arzt eine Diät, so ist das ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Bitte haben Sie Verständnis dafür, wenn Ihre Bettnachbarn andere Speisen bekommen, die Ihnen schmackhafter erscheinen, für Sie aber nicht verträglich sind. Grundsätzlich bieten wir Ihnen ein Frühstück mit Komponentenwahl. Patienten, die das Zimmer verlassen können, wird Frühstücks- und Abendbuffet im Personalspeiseraum angeboten. Zwei Mittagessen stehen zur Auswahl. Außerdem gibt es einen Nachmittagskaffee. Das Stationspersonal ist Ihnen anhand der Speisepläne bei der Zusammenstellung der Mahlzeiten gern behilflich.
Wertsachen
Für Wertsachen und Geldbeträge wird keine Haftung übernommen. Wertgegenstände und größere Geldbeträge sollten Sie daher Ihren Angehörigen wieder mitgeben. Ist dies nicht möglich, können Sie im Bedarfsfall Ihre Wertsachen in der Kasse in Verwahrung geben. Zur Aufbewahrung Ihrer privaten Gegenstände steht Ihnen ein Schrank mit einem abschließbaren Fach zur Verfügung.
Wer arbeitet noch zu Ihrem Wohle?
Ihre Ärzte und Ihre Pflegekräfte lernen Sie auf der Station kennen. Doch es sind noch viele andere Mitarbeiter/innen für Ihr Wohl tätig. In speziellen Behandlungs- und Untersuchungsbereichen sind weitere Ärzte/Ärztinnen und Pflegekräfte eingesetzt. In der Röntgenabteilung und im Labor arbeiten Röntgen- und Laborassistenten/innen. Für die Medikamente sorgen die Apotheker/innen und ihre Mitarbeiter/innen. Für physiotherapeutische Anwendungen und Massagen stehen Fachkräfte ebenso bereit wie für weitere besondere Untersuchungen und Behandlungen. Sollten Sie einmal nicht in der Lage sein, selbst die Einrichtungen der Physikalischen Therapie, die Röntgenabteilung oder eine andere Einheit unseres Hauses zu erreichen, werden Sie von einem/einer unserer Mitarbeiter/innen des Patiententransportdienstes begleitet. Unser Krankenhaus ist auch ein Betrieb mit hochwertigen technischen Einrichtungen. Damit alles stets einwandfrei funktioniert, arbeiten Ingenieure, Techniker und Handwerker mit vielfältigen Spezialkenntnissen teilweise rund um die Uhr. Für die Sauberkeit und Hygiene sorgen die Reiningungskräfte und besonders geschultes Personal. Für Ihr leibliches Wohl sind ferner Köche, Diätassisten/innen und deren Mitarbeiter/innen tätig. Ein so großer und vielseitiger “Betrieb” benötigt selbstverständlich auch Personal für den Einkauf, das Lager, die Finanzbuchhaltung und die Kostenrechnung, die allgemeinen Verwaltungsaufgaben sowie für Transport- und Pfortendienste. Insgesamt sind im Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus Hamburg 1.734 Mitarbeiter/innen beschäftigt, die sich darum bemühen, dass Sie so gut wie möglich versorgt werden.