Berufsgenossenschaftliche stationäre Weiterbehandlung (BGSW)

Aufgenommen werden Patienten nach Arbeitsunfällen mit Verletzungen des Bewegungs- und Stützapparates, die selbständig mobil sind und eine intensive Behandlung benötigen.
In der BGSW stehen ca. 100 Betten zur Verfügung. Sie befinden sich auf dem Klinikgelände des BUKH. Die Unterbringung erfolgt in Einzelzimmern.

Die Verweildauer beträgt ca. 4 Wochen bis zu mehreren Monaten.

Im BUKH stehen folgende Therapiemöglichkeiten für die BGSW-Behandlung zur Verfügung:
Schmerztherapie oder Psychotherapie, Physio-, Sport-, Ergo-, Arbeitstherapie, Gehschule, Schwimmen, Sauna, Massage, Bäderanwendungen, Freizeittherapie und die Versorgung mit Hilfsmitteln.
Eine intensive physikalisch-therapeutische Behandlung soll den allgemeinen Gesundheitszustand weiter verbessern bzw. zur Funktionsverbesserung oder Funktionswiederherstellung beitragen.

Der Rehabilitationsprozess beinhaltet ein geplantes und zielgerichtetes Vorgehen. Dafür steht ein multidisziplinäres Team aus Ärzten, Pflegekräften, Therapeuten, Sozialarbeitern und Psychologen zur Verfügung.

Die Ziele müssen immer wieder überprüft und individuell spezifiziert werden. Deshalb findet einmal wöchentlich eine Besprechung im therapeutischen Team und mit dem Patienten statt.
Außerdem ist es uns wichtig, mit der Verwaltung engen Kontakt zu halten, um für einen reibungslosen Ablauf des Aufenthaltes zu sorgen. Deshalb wird 1 x wöchentlich ein zusätzliches Meeting zwischen Ärzten, Sekretärinnen und Pflegekräften abgehalten.

Das Pflegeteam

Die examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger/innen sind für die Umsetzung von ärztlichen Anordnungen wie Vitalwertkontrollen, Medikamenten- und Pflegeartikelausgaben, Anlegen von Verbänden zuständig.

Des weiteren übernehmen sie einen Teil der administrativen Aufgaben rund um die Koordination des Aufenthaltes wie Planung von Visiten, Untersuchungen, Urlaubsansprüchen und Weiterleitung jeglicher Informationen an die Patienten.

Ein Hauptanliegen der Pflege ist es, dass sich die Patienten während ihres Aufenthaltes wohl fühlen, was merklich zum Gesundungsprozess beiträgt.
Sie sehen sich als Ansprechpartner für die persönlichen Bedürfnisse der Patienten. Jedes Anliegen wird ernst genommen, soweit umsetzbar ausgeführt, oder an die entsprechenden Stellen weitergeleitet.