Diagnostik

Die Radiologische Abteilung wurde im Jahr 2014 räumlich und apparativ modernisiert und verfügt über die folgenden Untersuchungsmöglichkeiten:

 Digitale Projektionsradiographie

Röntgenaufnahmen (Projektionsradiographie) des Thorax sowie des Skeletts bilden in der Radiologie die Grundlage für die Diagnostik.

Im BG Klinikum Hamburg stehen dafür vier digitale fest installierte sowie drei mobile Flachdetektoren zur Verfügung. Deren Daten werden per Funk auf die Monitore der Auswerteeinheit übertragen. Über ein angeschlossenes Netzwerk sind alle erstellten Aufnahmen nach Abschluss der Untersuchung sofort im PACS (Bildarchivierungssystem) verfügbar.

Um bei optimaler Bildqualität die Strahlenbelastung möglichst gering zu halten, unterliegen die standardisierten Untersuchungsverfahren einer ständigen internen und externen Qualitätskontrolle.

 Computertomographie

Die Radiologie des BG Klinikum Hamburg verfügt über ein modernes 64-zeitiges Multislice-CT mit iterativer Bildrekonstruktion. Dieses CT bietet nicht nur den Vorteil einer kurzen Untersuchungszeit, sondern ebenfalls eine deutliche Reduktion der Strahlenbelastung um bis zu 40 Prozent durch neueste iterative Bildrekonstruktionsverfahren. In kürzester Zeit können sämtliche Körperabschnitte einschließlich der Extremitäten mit nachfolgenden zwei- und dreidimensionalen Reformationen untersucht werden.

Für einige Untersuchungen muss jodhaltiges Kontrastmittel in eine Vene gespritzt werden. Auf diesem Weg lassen sich frische Verletzungen und Blutungen von Weichteilen und Knochen sowie Blutgefäße sehr gut darstellen. Auch Bronchien oder Darm können nach entsprechender Vorbereitung virtuell von innen betrachtet werden.

 Magnetresonanztomographie

Die Abteilung verfügt über ein 1,5-Tesla Gerät. Um den Patienten größtmöglichen Komfort zu bieten, ist der MRT mit einer Stereo-Musikanlage sowie einer individuell in allen Farbtönen einstellbaren Raumbeleuchtung ausgestattet. Die MRT arbeitet ohne Röntgenstrahlung und ist besonders geeignet zur Darstellung des Gehirns und Nervensystems, der Weichteile, der Wirbelsäule und der Bandscheiben, aller Gelenke und auch des Brust- und Bauchraumes. Besonders gut lassen sich frische Knochenprellungen erkennen, da das hierbei eingelagerte Wasser im Knochen mit der MRT besonders gut darstellbar ist. Blutabbauprodukte im Gehirn (wenige Stunden nach einer Blutung oder Verletzung) lassen sich mit der MRT sehr sensitiv darstellen. Funktionsuntersuchungen von Gelenken oder Wirbelsäulenabschnitten liefern wichtige Befunde.

 Ultraschall

In der Abteilung werden alle Sonographien, Echosonographien des Herzens (in Zusammenarbeit mit der Inneren Abteilung), Gelenksonographien und Gefäßsonographien sowie Punktionen von krankhaften Flüssigkeitsansammlungen durchgeführt. In Zusammenarbeit mit der neurologischen Abteilung werden mittlerweile auch Ultraschalluntersuchungen von Nerven angeboten.

 Infiltrationen

In Zusammenarbeit mit dem Neurotraumatologischen Zentrum und dem Zentrum für Rehabilitationsmedizin werden in der Radiologischen Abteilung Durchleuchtungs- und CT-gestützte Infiltrationsbehandlungen bei schwerwiegenden Schmerzzuständen durchgeführt. Die chirurgische Abteilung führt Schmerzbehandlungen von Gelenken durch. Bei diesen Verfahren werden unter sterilen Bedingungen schmerz- und entzündungshemmende Medikamente unter Sicht direkt an den Schmerzpunkt beispielsweise an der Wirbelsäule oder den Sacroiliacalgelenken injiziert und führen zu einem raschen und nachhaltigen Rückgang der Schmerzen. Auch werden diagnostisch-therapeutische Infiltrationsbehandlungen beispielsweise bei Hüfterkrankungen angeboten.

  Chefärztin

Dr. med. Anette Moldenhauer

Radiologie

Sekretariat:
Andrea Schumacher

  040 7306-3686   040 7306-3700   a.moldenhauer­(at)bgk-hamburg.de