Rehabiliation von Patienten mit Querschnittlähmung

Die Rehabilitation erfolgt nach einem Plan, der von den Stationsärzten in Zusammenarbeit mit der Pflege und den Therapiebereichen unter Berücksichtigung der speziellen Bedürfnisse des Patienten erstellt wird.

In regelmäßigen Abständen wird der Erreichungsgrad hinsichtlich der festgelegten Ziele überprüft bzw. neuerliche Ziele formuliert. Hierbei ist die Zusammenarbeit mit Vertretern der Gesetzlichen Unfallversicherung ausdrücklich erwünscht. Neben den allgemein verbreiteten Behandlungsmethoden der physikalischen und rehabilitativen Medizin werden zur Erreichung der Ziele zum Teil sehr spezielle Behandlungsverfahren eingesetzt. Vor allem bei inkompletten Querschnittlähmungen wird zum Beispiel die Gehfähigkeit durch den Einsatz eines Lokomaten trainiert. Neu eingeführt wurde die stochastische Resonanztherapie (SRT) zur Verbesserung des Gangbildes. Darüber hinaus hat sich seit vielen Jahren die Hippotherapie zur Behandlung fehlender Rumpfkoordination sowie störender Spastik als besonders geeignet erwiesen. Weiterhin werden tiergestützte Therapien angeboten.

  Sekretariat Chefarzt

Andrea Hempel

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