Sporttherapie

Die Sporthalle

Die Sporthalle

Die Sporttherapie des Zentrums für Rehabilitationsmedizin (ZRH) steht den Patienten aus allen Fachbereichen an sieben Tagen in der Woche zur Verfügung. In enger Zusammenarbeit mit Ärzten, Psychologen und anderen Therapiedisziplinen unterstützt ein Team von hoch spezialisierten Diplomsportwissenschaftlern und Diplomsportlehrern unfallverletzte Patienten mit einem multidimensionalen Ansatz darin, erneut eine selbständige Lebensführung sowie eine soziale und berufliche Integration zu erlangen. Dies geschieht durch Kompensation und Regeneration gestörter körperlicher, seelischer und sozialer Funktionen, durch Prävention von Sekundärschäden und indem die Gesundheitskompetenz der Patienten gefördert wird. Die therapeutischen Interventionen basieren auf trainingswissenschaftlichen, pädagogischen, psychologischen und soziotherapeutischen Verfahren mit unterschiedlichen Schwerpunkten, je nach Indikation.

Querschnittgelähmte

Aufbau muskulärer Rest- beziehungsweise Ersatzfunktionen an auxotonischen und isokinetischen Trainingsgeräten, Stochastische Resonanz Therapie zur Verbesserung der Standstabilität und der Gehfähigkeit bei inkomplett querschnittgelähmten Patienten, Sitz- und Stützstabilisierung mittels Sling-Exercise-Therapy (S-E-T), Cardiotraining, Schwimmunterricht, Rollstuhlmobilitätstraining, Vermittlung von Rollstuhlsportarten, Verbesserung der Körperwahrnehmung, Motivationstraining, Förderung der sozialen Interaktionsfähigkeit.

Orthopädischer Formenkreis

Muskelaufbau- und Stoffwechseltraining an auxotonischen und isokinetischen Trainingsgeräten, Desensibilisierung, Training der lokalen und globalen Ausdauer, Koordinationstraining, Stochastische Resonanz Therapie, Tiefenstabilisierung und Gelenkstabilisierung mit S-E-T, Gewichtsreduktion, ADL-Training, arbeitsplatzspezifisches Training/Drilling. Diese therapeutischen Interventionen finden in der Unfallchirurgie, Orthopädie und Sporttraumatologie (UOS), der komplexen stationären Rehabilitation (KSR), der berufsgenossenschaftlichen stationären Weiterbehandlung (BGSW) sowie in der Hand-, Plastischen- und Mikrochirurgie (HPMC) statt.

Neurologischer Formenkreis

Muskelaufbau- und Cardiotraining, ressourcenorientiertes Koordinationstraining, Stochastische Resonanz Therapie zur Verbesserung der Gehfähigkeit und Standstabilität im Rahmen der Sturzprophylaxe, Aktivierungs-, Motivations- und soziales Kompetenztraining in Kleingruppensituationen, Entspannungstechniken.

Brandverletzte

Muskelaufbau- und Cardiotraining; Kontrakturenprophylaxe und Beweglichkeitstraining mit S-E-T, Isokinetik, Cardiogeräten und therapeutischer Kletterwand: Motivationstraining; Förderung der sozialen Interaktionsfähigkeit.
In der Sporttherapie kommen – neben diversen Gruppenangeboten und dem klassischen Medizinischen Aufbautraining an Geräten – auch neuere Therapieformen wie das therapeutische Klettern an einer 42 Quadratmeter großen Indoor-Kletteranlage oder die hocheffektive Sling-Exercise-Therapy zur Anwendung.

Kontakt

Peter Kaufmann
Leitender Sportlehrer
Berufsgenossenschaftliches Unfallkrankenhaus Hamburg
Zentrum für Rehabilitationsmedizin
Bergedorfer Straße 10
21033 Hamburg
Germany
+49 (0)40 7306-3618