Pflege auf den Rehabilitationsstationen

Struktur

Die Stationen 1A, 51, 52, 61 und 62 zeichnen sich durch einen einheitlichen Arbeitsauftrag aus. Jede Station verfügt über 20 Patientenbetten, die in 1-, 2- und 4-Bettzimmer aufgeteilt sind. Jedes Patientenzimmer ist mit modernen Patientenliftersystemen, Fernseher und Patientenschränken ausgestattet.
Auf allen Stationen wird nach den Prinzipien der Bezugspflege gearbeitet, um bestmöglich auf die Bedürfnisse unserer Patienten eingehen zu können. Bezugspflege bedeutet: Sie werden von einem festen Pflegeteam bis zum Abschluss Ihrer Rehabilitation begleitet. Dadurch stehen Ihnen jederzeit verlässliche und kompetente Ansprechpartner zur Seite. Unser Ziel ist es, Ihre Rehabilitation zielgerichtet unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Bedürfnisse zu gestalten.
An Ihre Bezugspflegegruppe wenden Sie sich bitte mit Ihren besonderen Fragen, Wünschen und Bedürfnissen, sie wird mit Ihnen Ihren persönlichen Pflegeplan erarbeiten.
Um den Ansprüchen unserer Patienten gerecht werden zu können und um die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter zu gewährleisten, verfügt jede Station über ein 4-köpfiges Leitungsteam, bestehend aus einer Stationsleitung und 3 Stellvertretern.

Spezialisierte Pflege

Der Arbeitsauftrag der Stationen setzt sich im Prinzip aus drei Bereichen zusammen:

  • Umfassende Rehabilitation von frischverletzten Patienten
  • Operative Behandlung lähmungstypischer Probleme
  • Regelmäßige neurourologische Kontrolluntersuchungen und Behandlungen.

Rehabilitation

Das Ziel einer umfassenden Rehabilitation ist es, eine größtmögliche Selbständigkeit der Patienten zu erreichen. Dazu ist es notwendig, die Ressourcen jedes Patienten zu erkennen und gezielt zu fördern. Ohne eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten, Therapeuten, Psychologen und weiteren Berufsgruppen ist dieses Ziel nicht zu erreichen. Deshalb finden regelmäßig Visiten und Teambesprechungen statt, um schnellstmöglich ein optimales Rehabilitationsergebnis zu erreichen.
Unter einer erfolgreichen Rehabilitation verstehen wir nicht nur die weitestgehende Wiederherstellung bzw. Kompensierung körperlicher Behinderungen, sondern auch die soziale, berufliche und psychologische Rehabilitation. – Zu diesem Zweck arbeiten wir sehr eng mit Angehörigen zusammen, um ihnen den Umgang mit der plötzlichen Behinderung ihres Verwandten zu erleichtern und um ihnen, wenn gewünscht, alle nötigen Pflegekenntnisse zu vermitteln. Denn oft ist es der Wunsch der Patienten und der Angehörigen, ihr weiteres Leben unabhängig von ambulanten Pflegeteams gestalten zu können.
Sollte ein ambulanter Pflegedienst oder eine andere Pflegeeinrichtung die anschließende Pflege eines unserer Patienten übernehmen, bieten wir selbstverständlich auch diesem eine umfassende Pflegeeinweisung an, speziell auf die Bedürfnisse des Patienten ausgerichtet.

Operative Sanierung von Druckgeschwüren

Eine große Anzahl unserer Patienten kommt zu uns, um Druckgeschwüre und deren Folgen behandeln zu lassen, welche nicht mehr mit konventionellen Mitteln behoben werden können. In der Regel erfolgt ein operativer Verschluss des Druckschadens und im Anschluss daran eine Anpassung der vorhandenen Hilfsmittel. Die pflegerische Arbeit schließt in diesen Fällen die Operationsvor- und nachbereitung ein sowie die pflegerische Versorgung je nach der individuellen Situation der Betroffenen.

Regelmäßige neurourologische Kontrolluntersuchungen

Im Rahmen des Konzeptes zur lebenslangen Nachsorge querschnittgelähmter Patienten gehört es zu unseren Aufgaben, Patienten für die Kontrolluntersuchungen vorzubereiten und während des Aufenthaltes pflegerisch zu betreuen. Während des Aufenthaltes wird außerdem die Hilfsmittelversorgung begutachtet und bei Bedarf auf Veränderungen sofort reagiert. Darüber hinaus werden auch operative Maßnahmen durchgeführt (z. B. Botoxinjektionen).

Allgemeine Hinweise

Bedingt durch den oft monatelangen Aufenthalt der Patienten auf unserer Stationen ist eine enge Zusammenarbeit mit den Angehörigen unumgänglich, sowohl aus Sicht der Patienten als auch aus Sicht der betroffenen Angehörigen. Die Pflegeeinweisung wurde oben bereits angesprochen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, unsere Patienten den ganzen Tag über zu besuchen, da wir keine starren Besuchszeiten haben. Gegenseitige Rücksichtnahme im Patientenzimmer setzen wir allerdings voraus, das gilt für Besuche ebenso wie für die Benutzung der Fernseher und Musikanlagen.
Zur sozialen Rehabilitation gehört es, dem Patienten zu ermöglichen, sein gewohntes Umfeld unter den veränderten Bedingungen zu besuchen (Heimatbeurlaubung). Dieses dient auch dazu, um die Passgenauigkeit der nötigen häuslichen Veränderungen festzustellen. Weiterhin gehört zur sozialen Rehabilitation ein umfangreiches Freizeitangebot (Computer, Ausfahrten, Musicalbesuche …) und die pflegerische Ermöglichung zur Teilnahme daran, im Rahmen der Grenzen des Stationsbetriebes.
Sollten Sie Fragen zu den beschriebenen Stationen haben, wenden Sie sich bitte an die unten aufgeführten Personen.

Kontakt:

Station 1A – Frau Grimm
Telefon 040 7306 -3499
Fax: 040 7306 -3400
E-Mail: b.grimm@buk-hamburg.de

Station 51 – Herr Föcks
Telefon: 040 7306 -3736
Fax: 040 7306 -3636
E-Mail: i.foecks@buk-hamburg.de

Station 52 – Herr Reimers
Telefon: 040 7306 -3635
Fax: 040 7306 -3603
E-Mail: t.reimers@buk.hamburg.de

Station 61 – Herr Wendl
Telefon: 040 7306 -3640
Fax: 040 7306 -3601
E-Mail: a.wendl@buk-hamburg.de

Station 62 – Frau Großmann
Telefon: 040 7306 -3646
Fax: 040 7306 -3709
E-Mail: n.grossmann@buk-hamburg.de