Eine Querschnittlähmung stellt nicht nur eine körperliche Verletzung dar, sondern auch ein erhebliches psychisches Trauma. Die Bewältigung der sich stellenden Fragen, Probleme und Ängste stellt hohe Anforderungen an den Betroffenen und ist mit erheblichen emotionalen Belastungen verbunden. Daher ist im Querschnittgelähmtenzentrum des BUKH die psychologische Versorgung zur Unterstützung des notwendigen Verarbeitungsprozesses und zur Behandlung von seelischen Begleitreaktionen fest in das stationäre Behandlungskonzept integriert.
Die PsychotherapeutInnen des Querschnittgelähmten-Zentrums, bieten folgende Hilfestellung bzw. Behandlung an:
- Gespräche zur Situations und Krankheitsverarbeitung
- Gruppen zur Angehörigenbetreuung
- Beratungsgespräche zur Neuorientierung in Partnerschaft und Sexualität
(in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Neuro-Urologie). - Hilfe bei der Verarbeitung belastender Erinnerungen
(z. B. an das Unfallgeschehen oder den Aufenthalt auf der Intensivstation). - Vermittlung von Stabilisierungs- und Stressbewältigungstechniken
- Psychologische Behandlung von Schmerzen, Spastik und Missempfindungen
- Herstellen von Kontakten zur psychosozialen Nachbetreuung
Als Therapieverfahren und -methoden kommen dabei zum Einsatz:
- Verhaltenstherapie.
- Gesprächstherapie.
- Traumatherapie (z.B. EMDR).
- Hypnotherapie, imaginative Verfahren.
- Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung.
Kontakt

Martina
Neikes
Diplom Psychologin
Germany
Diplom Psychologin
Berufsgenossenschaftliches Unfallkrankenhaus Hamburg
Bergedorfer Straße 10
21033 HamburgGermany
+49 (0)40 7306-3679

Hanno
Kock
Diplom Psychologe
Germany
Diplom Psychologe
Berufsgenossenschaftliches Unfallkrankenhaus Hamburg
Bergedorfer Straße 10
21033 HamburgGermany
+49 (0)40 7306-2678

Simone
Kues
Diplom Psychologin
Germany
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Berufsgenossenschaftliches Unfallkrankenhaus Hamburg
Bergedorfer Straße 10
21033 HamburgGermany
+49 (0)40 7306-3634