Rekreationstherapie

Rekreationstherapie

In der modernen Rekreationstherapie werden Hilfen zur psychischen Stabilisierung und Behinderungsverarbeitung angeboten. Soziales Kompetenztraining, kreative Therapien und Training lebenspraktischer Fähigkeiten bilden die Schwerpunkte, mit denen die durch Behinderung verursachten Aktivitäts- und Partizipationsstörungen überwunden werden können. Die tragende Säule der Rekreationstherapie bildet die Ausrichtung auf Ressourcen und individuelle Potentiale der Patienten. Diese Mobilisierung und Stabilisierung der mentalen wie emotionalen Kräfte kommt insbesondere schwerstverletzten Langzeitpatienten zu Gute.

 Hilfe zur Selbsthilfe

Gemäß Sozialgesetzbuch IX,  § 26, Kap. 4  bieten werden auch pädagogische Hilfen, insbesondere zur Aktivierung von Selbsthilfepotentialen angeboten.

 Kreative Therapien

Im Kreativ-Raum können die Patienten aus verschiedenen Techniken und Materialien wählen und nach den eigenen Vorstellungen gestalten. Sie werden von Fachpersonal praktisch angeleitet, so dass kleine Kunstwerke entstehen. Mit der Unterstützung wird frühestmöglich begonnen, teilweise bereits am Krankenbett.

 

 

 Training lebenspraktischer Fähigkeiten

Die Rekreationstherapie aktiviert die Patienten sehr individuell bei der Suche nach interessanten Möglichkeiten wie z.B. Reisen im Rollstuhl. Das Finden neuer Hobbies, das Ausprobieren schöner Aktivitäten wie Kochen, kreativ basteln, Computer-Aktivitäten oder Outdoor-Aktivitäten im Rollstuhl steht dabei im Fokus des Wirkens.

 Teilhabe am soziokulturellen Leben

Gemäß Sozialgesetzbuch IX, § 58 erfolgt ein Angebot für Hilfen zur Teilhabe am gemeinschaftlichen und kulturellen Leben. Regelmäßig werden Ausflüge mit einem rollstuhlgerechten Kleinbus zu künstlerischen, sportlichen oder gesellschaftlichen Events durchgeführt.

  Leitung Rekreationstherapie

Frank Ladwig

  040 7306-3321   f.ladwig­(at)bgk-hamburg.de